Über Fuhrn

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Fuhrn ist eine verlorene Stadt samt namensgleichem Gebiet im Norden von Drachengard.

Sie ging im Kriegstreiben mit den Otzlanden verloren, da das Gebiet durch einen moorastigen Sumpf aus Richtung Drachengard umgeben ist, welcher für nicht-ortskundige kaum durchdringbar ist. Da die Haltung dieses Gebietes strategisch zu schwierig war, wurde der Teil Drachengards aufgegeben.

Die Länderein von Fuhrn selbst liegen im weniger sumpfigen Gebiet, welches im Norden direkt an die Otzlande angrenzt.
Seine Bevölkerung besteht überweigend aus Sumpfbauern, Torftstechern und Holzfällern, die teils die drachengardische Tradition und Kultur pflegen, teils aber auch aus den Otzlanden stammen.

bodenau.jpgBis zum Sturz von Fuhrn im Jahre 320 regierte die Familie von Bodenau in Fuhrn. Der Baron Friedrich von Bodenau zu Fuhrn war gemeinhin als guter Mann bekannt. Er war nicht gütig, aber auch nicht hartherzig. Die Bürger waren unter ihm nicht zufrieden, aber man munkelt heutzutage, dass früher alles besser gewesen sei… Auf jeden Fall war der Baron aber dafür bekannt, dass er keinen Spaß sausen ließ und kein Weib ausgelassen hat, dass ihm über den Weg lief…

Ein ehemaliger Obrist der Feldarmee, welcher sich selbst den „roten Hahn“ nennt, hat sich direkt im Anschluss an die Beendigung des Krieges im Jahre 323 zum Herrscher über das Gebiet aufgeschwungen und auch die Otzländer vertrieben. Seit Ende des Krieges ist das Interesse des Großherzogtums an Fuhrn merklich abgekühlt.

Abgesehen von den evakuierten und mittlerweile verfallenden, wird von vier, der ehemals zehn noch bewohnten Weilern, Dörfern und Gehöften berichtet, die rund um die Veste Fuhrn noch bewohnt werden:
Weilersbach, Gerbersdorf, Freyhof und Langenäckern.
Die derzeitige Bevölkerung von Fuhrn wird auf ca. 1000 geschätzt. Die Wege zwischen den Dörfern ist eigermaßen gut befestigt und leicht zu Fuß oder mit dem Pferd zu bestreiten.